Interview mit Waldemar Justus

12. September 2016 1 Antwort von Simon

Hanniel Strebel hat auf seinem Blog ein Interview mit Waldemar Justus, dem Hauptredner unserer diesjährigen Konferenz online gestellt. Hier einige Auszüge:

Weshalb liegt dir das Thema (Johannes 13 bis 17 die Abschiedsworte Jesu) auf dem Herzen?

Das Thema zeigt auf, dass Jesus wirklich (!) an uns interessiert ist. Ihm ist unser Leben nicht egal. Seine Anliegen haben enormen Praxisbezug, was sich auch in den sehr konkreten Worten und Taten Jesu wiederspiegelt. Das Thema gibt die Möglichkeit mich im Licht Gottes zu prüfen und herauszufinden, wie es um mich bestellt ist. […] Ich glaube die Konferenz hat mit ihrem Thema das Potenzial in uns nachhaltig etwas zu verändern. Das ist mein Gebet.

Was rätst du deinen Altersgenossen, die sich bis Mitte Dreissig und später schwer tun, verbindlich zu sein und Verantwortung für eine Familie zu übernehmen?

Das ist eine Frage, die mich tief bewegt. Ich bin oft erschüttert und auch traurig über meine Generation. Ich erlebe es an mir selbst oft genug, dass wir verlernt haben „die rechte Zeit auszukaufen“ (Epheser 5,16)! Wir kommen nicht in die Reife, weil wir völlig selbstfokussiert leben und permanent damit beschäftigt sind unsere Lebensträume zu verwirklichen und dieses Leben wie eine Traube auszuquetschen – anstatt selbstlos, leidensbereit und aufopfernd an die nächste Generation zu denken. Mein Rat? Beschäftige dich mit dem Leben Jesu und seiner uneigennützigen Lebensführung. Erinnere dich, dass Gott ein heiliger Gott ist. Heiligkeit und nicht etwa „unnütze Dinge“ (2. Thessalonicher 3,11) versprechen uns wahre Freude.

Waldemar, wir freuen uns auf diese Konferenz mit dir!

Menschen

Über den Autor

Simon Mayer, Jahrgang 1990, hat Elektrotechnik studiert und zwei Jahre als Ingenieur bei einem großen Bayrischen Automobilhersteller gearbeitet. Inzwischen absolviert er ein Praktikum in der Freien Evangelischen Gemeinde München-Mitte und studiert nebenher Theologie am Martin Bucer Seminar. Seit 2010 ist er verheiratet mit Simone. Wenn er nicht gerade mit redaktionellen Tätigkeiten für den Josiablog beschäftigt ist, eine Predigt vorbereiten darf oder versucht den riesigen Berg an Lektüre für sein Studium zu bewältigen, schaut er gerne mal einen Krimi mit seiner Frau, geht Joggen oder macht Musik.

Kommentare zu “Interview mit Waldemar Justus”

  1. Waldemar says:

    Ich freu mich auch und bin extrem gespannt wie Gott uns beschenken wird. Seid gesegnet!

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