Josia-Konferenz 2017: Reformation der Herzen – der Prophet Jeremia

04. Juni 2017 1 Antwort von Simon

Update 15. Juli: Die Anmeldung ist inzwischen (und bis zum 3. September) freigeschalten. Weiter unten findet ihr außerdem die Infos zum Josia-Cup, zum Kreativangebot und zu den diesjährigen Seminaren.

Liebe Josia Freunde,

Ein jeder von uns hat sie nötig: Die Reformation der Herzen – auch 500 Jahre nach Luther. Denn tief in unserem Wesen ist die Sünde verwurzelt. Unsere verderbten Herzen sind Götzenfabriken. Wir lieben Geld, Macht, Sex und vieles mehr. Wir beten diese Dinge an und verwerfen gleichzeitig Gott, der uns alle guten Dinge gibt. Sein Zorn darüber ist vollkommen gerechtfertigt und traf die Israeliten vor etwas mehr als 2500 Jahren mit aller Härte. Wenn es uns besser ergehen soll, braucht es ein übernatürliches Wunder: Ein neues Herz muss her. Daher wollen wir uns in der fünften Josia-Konferenz anhand des Buches Jeremia in fünf textauslegenden Predigten gemeinsam auf die Suche nach der großartigen Gnade Gottes inmitten des schrecklichsten Gerichts machen. Darüber hinaus werden wir die Zeit nutzen, um gemeinsam zu singen, zu beten, herausfordernde Seminare zu besuchen und Gemeinschaft zu genießen.

Eckdaten:

  • Datum: 15. bis 17. September 2017
  • Ort: Freie Christliche Bekenntnisschule Gummersbach (Hülsenbuscher Straße 5)
  • Thema: Reformation der Herzen – der Prophet Jeremia
  • Zielgruppe: 14-30 Jährige
  • Kosten: 70 Euro für das ganze Wochenende (60 Euro bei Anmeldung bis zum 15. August)

Downloads:

Volleyballturnier – Infos zum Josia-Cup

Das Volleyballturnier wird am Samstagnachmittag zwischen 16 und 18 Uhr stattfinden. Hier die wichtigsten Infos & Regeln in Kürze.

josia-konferenz-2015-cup

Die Teams:

  • Jedes Team besteht (incl. Auswechselspieler) aus maximal 9 Leuten.
  • Jeder Mitspieler darf nur für ein Team spielen.
  • Es stehen 6 Spieler auf dem Platz, davon jeweils mindestens 2 Jungs und 2 Mädels, die sich in zwei 3er Reihen aufstellen.
  • Jedes Team braucht einen Namen und einen Teamkapitän.
  • Anmelden können sich entweder komplette Teams oder Einzelpersonen (diese werden nach Anmeldeschluss von uns eingeteilt).

Die Regeln:

  • Der Schiedsrichter trifft Tatsachenentscheidungen. Bitte keine Diskussionen!
  • Es wird ohne Sätze auf Zeit gespielt. Auch ein Unentschieden ist möglich.
  • Netzberührung ist immer ein Fehler.
  • Übergegriffen werden darf nur, wenn man einen Angriffsschlag der gegnerischen Mannschaft abwehrt. Ein Angriffsschlag ist ein Schlag von oberhalb der Netzkante.
  • Nachdem man das Aufschlagsrecht bekommen hat, muss die eigene Mannschaft im Uhrzeigersinn rotieren.
  • Die Positionen dürfen gewechselt werden, sobald aufgeschlagen wurde.
  • Aufschläge dürfen nicht geblockt werden bzw. nicht von oberhalb der Netzkante zurückgespielt werden.
  • Der Ball darf mit jedem Körperteil (auch mit den Füßen) gespielt werden.
  • Der Ball darf nicht geführt werden.
  • Berührt der Block einer Mannschaft einen Angriffsschlag, so zählt diese Berührung nicht als eigentliche Ballberührung und es bleiben der Mannschaft drei Berührungen.

Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt ganz einfach per Mail an Katharina Neumann unter anmeldung@josiablog.de. Eine Anmeldung pro Team mit den Namen aller Mitspieler ist ausreichend.

Wir freuen uns auf eure rege Teilnahme (auch als Zuschauer :-)) und hoffen auf einen spannenden Josia-Cup!

Kreativangebot: Lettering

Parallel zum Volleyballturnier wird es dieses Jahr ein Kreativangebot geben: das sogenannte Lettering, ein Trend, der aus den Staaten nun auch mehr und mehr zu uns überschwappt. Jeder der Lust hat, schöne Bibelverse in schönen Buchstaben auf schönes Papier zu bringen, ist herzlich eingeladen. Anmeldung: Nicht nötig. Mitzubringen: Nichts außer einer gewissen Portion Kreativität! 🙂

Lettering

Seminare 2017

Glaube und Denken

Zum Thema: Viele Menschen meinen, dass Glaube und Denken nichts miteinander zu tun haben. Der Glaube ist blind, das Denken vernünftig. Aber stimmt das? In diesem Seminar wollen wir zuerst feststellen, was die biblischen Definitionen von Glaube und Denken sind und wie sie Hand in Hand gehen. In einem weiteren Schritt gilt es dann, richtig denken und richtig glauben zu lernen und die Beziehung der beiden zu harmonisieren. Gestaltet wird das Seminar gemeinsam von Vicky und Lars.

Vicky ParsonsZu den Referenten:
Vicky Parsons war mal Tänzerin, Mitarbeiterin der christlichen Studentenmission Großbritanniens und lebt zurzeit in Bayern (wie schee). Sie ist eine mehrsprachige Britin mit einem Faible für Bücher und ein gutes Glas Whisky. Wenn sie nicht im Übersetzungsbüro hockt, ist sie meistens auf ihrem bewährten (englischen) Fahrrad unterwegs und überlegt sich, wie die Kultur mit der Bibel zu verbinden ist. Sie liebt Theologie, die Bibel zu lehren und über das Evangelium mit Leuten anderer Weltanschauungen zu sprechen.

Lars ReehLars Reeh ist Lehrer und geht in die BERG in Gießen. Er interessiert sich für die Überschneidungsfelder von Theologie und Kultur (besonders Apologetik und Pädagogik).

Selbstwert und das Evangelium

Zum Thema: „Wie kriege ich mehr Selbstwertgefühl/Selbstvertrauen?“ Diese Frage bewegt viele junge Menschen. In diesem Seminar wollen wir schauen, welche Antworten das Evangelium bietet. Je nach Interesse der Teilnehmer werden auch verschiedene Themen angeschnitten, die mit dem Bereich Selbstwert verbunden sind: Neid und Eifersucht, Körper und Schönheit, Unsicherheit und Arroganz, usw. Wenn du sehen willst, wie das Evangelium uns von solchen Dingen befreit, dann ist dieses Seminar das Richtige für dich. Ob du dabei eher Hilfe für dich selbst oder für andere suchst (z.B. Jugendliche in deiner Jugendgruppe), ist egal.

Declan McMahonZum Referenten: Declan McMahon ist 31, verheiratet mit Johanna und studiert Theologie an der FTH Gießen. Vor diesem Studium hat er als Gymnasial- und Realschullehrer für Englisch und Geschichte gearbeitet. Jetzt möchte er Pastor werden, um Gottes Wort vollzeitlich verkündigen zu können. In der Arbeit an der Schule, in der Jugendgruppe/Gemeinde und in der eigenen Biographie ist der Themenkomplex Selbstwertgefühl immer wieder aufgetaucht.

Wie ich als Zuhörer mehr aus einer Predigt heraushole…

Zum Thema: Eine Predigt kann Leben verändern, sie ist ein unersetzbares Element in unserer Beziehung zu Gott. Woran kann es aber liegen, wenn ich aus einer Predigt nichts mitnehmen kann? War dann die Predigt schlecht? Nicht unbedingt! Interessanterweise redet die Bibel mehr über die Verantwortung des Hörers als über die Pflichten des Predigers. Wie können wir dieser Aufgabe noch besser nachkommen? Wie kann ich mich besser als Zuhörer auf eine Predigt vorbereiten? Was hilft mir, eine Predigt besser zu verstehen und den Kerngedanken zu erfassen? Wie kann das Gehörte zur Anwendung kommen? In diesem Seminar erarbeiten wir praktische Tipps, die uns dabei helfen, mehr aus einer Predigt herauszuholen.

Boris GiesbrechtZum Referenten: Boris Giesbrecht (Jg. 1987) ist mit Maria verheiratet und lebt seit 6 Jahren in der Schweiz. Er ist Vater von drei Söhnen und arbeitet als Leiter des Studiengangs Praktisches Christsein am Seminar für biblische Theologie in Beatenberg. Daneben studiert er Theologie am Martin-Bucer-Seminar. Als Prediger profitiert er selbst von den eigenen Predigtvorbereitungen. Jetzt möchte er auch ein besserer „Predigtzuhörer“ werden.

Honig fürs Herz

Zum Thema: In Psalm 119 steht: „Dein Wort ist süßer als Honig.“ Honig scheint nicht mehr süß bei Nutella und Cookies. Gottes Wort nicht mehr so attraktiv bei Netflix und Youtube. Das Seminar ist ein Appetitmacher zum Bibel-Neu-Entdecken. Aber wir wollen nicht nur „snacken“, sondern auch ein bisschen kochen lernen. Wie kann ich Gottes Gedanken und seine Wahrheit selbst im Kopf verstehen, mir zu Herzen nehmen, damit es meine Hand und mein Handeln verändert? Jeder Teilnehmer bekommt ein kleines Heft mit nach Hause, zum Weitergraben und für das Leben im Alltag.

Simon RühlZum Referenten: Simon Rühl ist Christ im Wachstum, Ehemann für seine tolle Frau Dani und Papa von zwei faszinierenden Jungs. Er kommt aus der Gießener Gegend und ist zurzeit Pastoral-Assistent in Wien. Als jemand, der von der Kinderbibel bis zum 1000-seitigem Bibelkommentar schon viel gelesen hat, braucht er immer wieder neu die Erinnerung: Gott will mir in seinem Wort von Herz-zu-Herz begegnen.

Das Hohelied Salomos

Die beiden folgenden Seminare gehören inhaltlich zusammen und werden zeitlich aufeinander folgen. Sie können aber dennoch unabhängig voneinander besucht werden. Eine Anmeldung ist nur für das erste Seminar „Lektionen auf dem Weg zur Ehe“ im Vorfeld nötig. Für das zweite Seminar, das parallel zum Volleyballturnier stattfinden wird, wird die Anmeldung direkt auf der Konferenz stattfinden.

Das Hohelied Salomos (1): Lektionen auf dem Weg zur Ehe
Viele junge Menschen wollen gerne heiraten. Nicht nur, aber auch, weil sie ein sehr großes Verlangen nach körperlicher Zweisamkeit und Intimität haben. Gott in seiner Weisheit gab uns ein Buch, welches sich wie kein anderes biblisches Buch mit dem Thema der erotischen Liebe beschäftigt: das Hohelied Salomos. In diesem Seminar wollen wir die wichtigsten Lektionen aus diesem Liebeslied betrachten, welche uns Gott auf dem Weg zur Ehe gibt. Dieses Seminar kann unabhängig vom Seminar „Lektionen zu Hochzeit und Ehe“ besucht werden.

Das Hohelied Salomos (2): Lektionen zu Hochzeit und Ehe
Liebe junge Paare (verlobt oder verheiratet): Die Ehe ist kein Selbstläufer! So könnte man eine der Lektionen des schönsten Liebesliedes der Welt benennen. Sex gehört in die Ehe und soll in ihr nicht nur praktiziert, sondern genossen werden. Aber Liebe und Zweisamkeit nach Gottes Willen gehen weit darüber hinaus. In diesem Seminar wollen wir uns mit den wichtigsten Lektionen aus dem Hohelied Salomos zum Thema Hochzeit und Ehe beschäftigen. Dieses Seminar kann unabhängig vom Seminar „Lektionen auf dem Weg zur Ehe“ besucht werden.

Ludwig RühleZum Referenten: Ludwig Rühle, Jahrgang 1979 und in Sachsen geboren, ist seit 2009 Pastor in der Bekennenden Evangelischen Gemeinde in Osnabrück. Er und seine Frau Katharina haben vier Kinder. Beide haben das Privileg, junge Paare auf dem Weg zur Ehe durch Ehevorbereitungskurse und intensive Gespräche begleiten zu dürfen. Im vergangenen Jahr hat sich Ludwig außerdem in einer Bibelstundenreihe ausführlich mit dem Hohelied Salomos beschäftigen dürfen. Die beiden Seminare sind das Extrakt dieses Studiums.

Truth for Youth: Gib ihnen Theologie!

Zum Thema: Manchmal schrecken Jugend- und Teenieleiter davor zurück, in ihren Bibelarbeiten und Predigten theologisches „Schwarzbrot“ anzupacken. Einige biblische Lehren scheinen uns vielleicht für die Lebenswelt von Jugendlichen & Teens nicht relevant genug zu sein und so greifen wir lieber auf „lebensnahe“ Inhalte zurück. In diesem Seminar wollen wir gemeinsam darüber nachdenken, warum wir aber heutzutage in unserer Jugend- und Teeniearbeit nicht auf biblische Theologie verzichten können. Dazu wollen wir Bezüge zwischen den Wahrheiten der Bibel und der Lebenswelt von jungen Menschen schaffen und uns darüber austauschen, wie wir selbst schwer verdauliches „Schwarzbrot“ schmackhaft rüberbringen können.

Rudi TissenZum Referenten: Rudi Tissen (Jg. 1989) ist seit fast sechs Jahren glücklich mit Christina verheiratet und seit letztem Jahr Pastor der EFG Unna-Königsborn. Sport, Musik und Lesen bestimmen einen großen Teil seiner Freizeit. Philosophische und apologetische Fragestellungen im Zusammenhang mit dem christlichen Glauben faszinieren ihn genauso wie das Anliegen, Jugendlichen das Wort Gottes näherzubringen und dessen Relevanz für ihr Leben aufzuzeigen.

Soli Deo Gloria praktisch! Gott im alltäglichen Leben großmachen.

Zum Thema: „Soli Deo Gloria“, was auf Deutsch so viel wie „dem alleinigen Gott die Ehre“ bedeutet, war eines der fünf Solas der Reformation. Es war für die Reformatoren das Endziel schlechthin: Gott in allem die Ehre zugeben. Aber was heißt das eigentlich: Gott „verehren“ oder Gott „verherrlichen“? Bedeutet das, dass ich die ganze Zeit geistliche Lieder singen und Gott loben muss? Kann ich einen Burger essen und so Gott verherrlichen? Und wie ist das mit meinen Hobbies und meiner Freizeit? Wie „verherrlichen“ wir Gott ganz praktisch im alltäglichen Leben? Auf diese Frage will dieses Seminar Antworten geben.

Rudolf OpokuZum Referenten: Rudolf Opoku, a.k.a. Rudi (Jg. 1991), liebt es über Gott nachzudenken und sich zu fragen, wie er seinen Retter-Gott ganz praktisch im privaten als auch im öffentlichen Leben groß machen kann, was gar nicht so einfach ist. Er ist mit Mirjam verheiratet und hat mit ihr eine süße Karamell-Tochter. Nach seinem Studium des Wirtschaftsingenieurswesen und einer Anstellung in einem Großunternehmen in Hamburg, studiert er Theologie an der Freien Theologischen Hochschule Gießen.

Der frohe Christ

Zum Thema: Auch wenn wir unsere Augen als Christen nicht vor dem Leid dieser Welt verschließen sollen, so müssten wir doch mit einer Zufriedenheit und ansteckenden Freude erfüllt sein, die die Welt nicht kennt. Menschen um uns herum sollten von dem angezogen werden, was wir in Jesus haben. Doch oft werden Christen als unzufriedene, verurteilende Menschen wahrgenommen, die von vielen lästigen Pflichten geplagt sind. Warum sind wir nicht glücklicher? Darum und vor allem um den Weg aus dieser unnötigen und alles andere als gottgewollten Misere wird es in diesem Seminar gehen.

Jan-Dirk HuisingaZum Referenten: Jan-Dirk Huisinga ist 25 Jahre alt und auch nicht immer froh gewesen in seinem bisherigen Leben als Christ. Er beschäftigt sich deshalb intensiv mit der oben beschriebenen Thematik, durfte dabei schon vieles lernen und wird immer faszinierter von der guten Nachricht der Bibel (vgl. Lukas 2, 10). Er liebt es, in seine (Immanuel-)Gemeinde in Wetzlar zu gehen, Sport zu machen, zu lesen und zu reisen.

Achtung, Entscheidung!

Zum Thema: Studiengang, Karriere, Ehepartner, Wohnort, etc. – Entscheidungen sind im Leben unvermeidlich, aber auch manchmal sehr schwierig und stressig. Unverbindlichkeit oder Unentschlossenheit ist jedoch keine gute Alternative. Gibt es einen Weg, Entscheidungen zu treffen, die nicht von Schriftzügen am Himmel oder einem Münzwurf abhängig sind? Ja! In diesem Seminar werden wir über bestimmte Themen nachdenken, die in Entscheidungen oft eine Rolle spielen und diese erschweren. Das Ziel ist, dass wir durch ein besseres Verständnis dieser Themen entspannter mit Entscheidungen im Leben umgehen können.

Jonathan De OliveiraZum Referenten: Jonathan De Oliveira (Jahrgang 1990) studiert am Martin Bucer Seminar und ist Praktikant in der FEG München-Mitte. Er ist seit seinem 18. Lebensjahr oft vor großen Entscheidungen gestanden, z.B. ob er einem normalen Job oder Gemeindedienst nachstrebt, ob er nach seinem Studium in der Heimat bleibt oder ins Ausland umzieht usw. Im Laufe dieser Zeit konnte er einige Sachen über Gottes Wille, Entscheidungen und Berufung lernen.

Auf dem Weg zum Mann – Worauf kommt es wirklich an?

Zum Thema: Ein Seminar, welches nicht nur für junge Männer, sondern auch junge Frauen interessant und wichtig sein sollte! Denn nicht umsonst wird dieses Thema in vielen weltlichen Büchern und Filmen behandelt. Aber auch Gott gibt uns in der Bibel eine Antwort darauf. In diesem Seminar werden wir deshalb gemeinsam erarbeiten, was es heißt, zu einem Mann nach dem Willen Gottes zu werden, wie man dazu ganz praktisch kommt und natürlich worauf auch junge Frauen achten sollten bei der Partnerwahl.

Gottfried RühleZum Referenten: Gottfried Rühle (Jg. 1983) ist glücklich verheiratet mit Elke und Theologiestudent mit dem Schwerpunkt Seelsorge. Als Junger Mann machte er eine Handwerkslehre, ging dann zur Bundeswehr und zog anschließend für über drei Jahre als Wandergeselle durch die Welt. Er wollte so schnell wie möglich zum Mann werden; aber dass dazu mehr gehört als ein Bart, wurde ihm erst langsam klar. Sein Fazit: Zum Mann kannst du werden, aber fertig mit lernen wirst du nie.

Mit meinen Freunden über Jesus sprechen

Zum Thema: Jeder von uns hat Freunde, Verwandte oder Nachbarn, die wir auf dem Herzen haben, weil sie noch nicht zum Glauben an Jesus gefunden haben. Aber wie kann ich eine Unterhaltung über den Glauben anfangen ohne den Anderen vor den Kopf zu stoßen? Wie kann ich kurz und doch prägnant über meinen eigenen Weg zum Glauben sprechen? Wie kann ich die frohe Botschaft erklären, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt, aber ohne dabei einen Vortrag zu halten? Auf diese Fragen wird unser Seminar eingehen und gleichzeitig eine solide theologische Grundlage legen, die uns davor bewahren soll, weder falschen Druck auszuüben noch den Anderen zu manipulieren.

Frank LiesenZum Referenten: Frank Liesen hat Theologie mit dem Schwerpunkt Gemeindegründung studiert, war mehrere Jahre in der Gründungsarbeit in Berlin tätig und leitet jetzt das kleine Missionswerk Antiochia Teams mit dem Ziel, Gemeindegründern und -mitarbeitern hilfreich zur Seite zu stehen. Er ist seit 20 Jahren mit Terrae verheiratet und hat drei Kinder.

Arbeitest du noch oder betest du schon?

Zum Thema: „Wer arbeitet, der betet zweifach“, sagte Martin Luther einmal. Für viele junge Christen klingt das völlig abwegig. Das, was zählt, ist Wochenende, Urlaub, Feiern usw., während „Arbeit“ anstrengend und unangenehm ist. Frömmer verpackt hört sich das dann so an: „Wenn ich nicht so viel arbeiten müsste, hätte ich so viel mehr Zeit in der Bibel zu lesen oder etwas für die Gemeinde zu tun.“ Aber sind geistliches Leben und Arbeit wirklich zwei unterschiedliche Paar Schuhe? Oder kann man sogar wirklich beten, indem man arbeitet? In diesem Seminar wollen wir der Frage auf den Grund gehen, was die Bibel über das Thema Arbeit sagt und wie uns das für unser Arbeitsleben motivieren kann.

Jochen KlautkeZum Referenten: Jochen Klautke (Jg. 1988) arbeitet als Lehrer und als Pastoralreferent. Dadurch weiß er aus eigener Erfahrung, was es bedeutet zwischen Gemeinde und Berufsleben, zwischen Montag und Wochenende und zwischen zu viel Arbeit und Entspannung hin und her gerissen zu sein.

Ist die Reformation heute noch wichtig?

Zum Thema: Für viele ist die Reformation kein Grund zum Feiern – entweder weil sie kaum etwas darüber wissen oder weil sie viele Dinge kritisch sehen. Und selbst wenn man die Geschichte ganz interessant findet – hat sie noch irgendeine Bedeutung für junge Menschen im 21. Jahrhundert? Gibt es nichts Wichtigeres, worüber wir nachdenken sollten? In diesem Seminar wollen wir feststellen, warum die Reformation heute noch relevant ist – nicht nur für die Kirche allgemein, sondern auch für jeden von uns ganz persönlich. Anhand der Rechtfertigungslehre werden wir nachvollziehen, welch enorme Bedeutung selbst vier- bis fünfhundert Jahre alte Dokumente für Jugendliche haben. Denn Luther und Co. können uns helfen, unsere wahre Identität zu entdecken.

Simon SchusterZum Referenten: Simon Schuster (Jg 1989) hat im letzten Jahr sein Theologiestudium beendet und promoviert jetzt im Bereich systematische Theologie. Er möchte Pastor und Dozent werden, um das Evangelium, das durch die Reformation wiederentdeckt wurde, predigen und lehren zu können. Er und seine Frau Maria sind Mitglied in der Selbständigen Evangelisch-Reformierten Kirche in Heidelberg. Wenn er gerade nicht liest, spielt er Gitarre oder Klavier.

Luther und der Mythos vom freien Willen

Zum Thema: Fast jeder Mensch geht davon aus, dass sein Wille vollkommen frei ist. Doch ist dies ein großer Mythos, gegen den auch Luther schon mit spitzer Feder anschrieb. Wir wollen in diesem Seminar in den berühmt-berüchtigten Streit eintauchen, den der Reformator vor 500 Jahren gegen Erasmus von Rotterdam, einen der größten Gelehrten der damaligen Zeit, ausfocht. Es gilt, die wesentlichen Argumente beider Seiten nachzuvollziehen, diese biblisch einzuordnen und am Ende zu einer eigenen Schlussfolgerung zu kommen.

Simon MayerZum Referenten: Simon Mayer (Jg. 1990) vertrat bis zu seinem 19. Lebensjahr mit großer Überzeugung und kämpferischer Haltung selbst den Mythos des freien Willens. Schließlich fand er – durch die Fülle biblischer Verse überwältigt – tiefen Frieden in der Wahrheit, dass Gott nicht nur das Vollbringen, sondern auch das Wollen in ihm wirkt (vgl. Phil 2,13). Heute studiert er Theologie am Martin Bucer Seminar und dient der FEG München-Mitte als Praktikant.

Tears in Heaven? Alles was du schon immer über den Himmel wissen wolltest.

Zum Thema: Warum reden wir eigentlich so selten über den Himmel? Wir glauben als Christen doch daran, dass wir ewig leben werden. Aber was genau heißt das? Wo werden wir sein? Was werden wir tun? Wie sieht’s da aus? In diesem Seminar wollen wir uns gemeinsam diesen und anderen Fragen stellen. Bringt eure Bibeln mit, dort stehen die Antworten auf unsere Fragen. Wir werden uns das letzte große Kapitel von Gottes Geschichte mit uns Menschen anschauen. Denkst du beim Thema Himmel an weiße Wolken, helles Licht und das ewige Singen von alten Chorälen? Ich kann dir versprechen, dass der Himmel sehr viel spannender ist, als du ihn dir vielleicht vorstellst.

Joseph McMahonZum Referenten: Joseph McMahon ist Absolvent der FTH Gießen und Pastor der Stadtmission Nidda. Er ist 26 Jahre alt und verheiratet mit Larissa McMahon. Im letzten Jahr hat er sich für eine Vortragsreihe im Rahmen der „Bibeltage“ intensiv mit dem Thema „Himmel“ beschäftigt. Seitdem fragt er sich, warum so wenig darüber gesprochen wird.

Konferenzen

Über den Autor

Simon Mayer, Jahrgang 1990, hat Elektrotechnik studiert und zwei Jahre als Ingenieur bei einem großen Bayrischen Automobilhersteller gearbeitet. Inzwischen absolviert er ein Praktikum in der Freien Evangelischen Gemeinde München-Mitte und studiert nebenher Theologie am Martin Bucer Seminar. Seit 2010 ist er verheiratet mit Simone. Wenn er nicht gerade mit redaktionellen Tätigkeiten für den Josiablog beschäftigt ist, eine Predigt vorbereiten darf oder versucht den riesigen Berg an Lektüre für sein Studium zu bewältigen, schaut er gerne mal einen Krimi mit seiner Frau, geht Joggen oder macht Musik.

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  1. Je­re­mi­as "Sho­cking Temp­le Mes­sa­ge" (Je­re­mia 7,1-15) | Bibelwahrheitsfinder, die wir auf dem Wege sind... says:

    […] Re­for­ma­ti­on muss in der Kir­che, bei den From­men, muss bei uns be­gin­nen. Des­halb komm zur dies­jäh­ri­gen Jo­sia-Kon­fe­renz und stu­die­re mit uns ge­mein­sam die ver­ges­se­ne Bot­schaft Je­re­mi­as von der […]

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