Die Top 10 unserer Götzen: Teil VII

02. Dezember 2018 0 Antworten von Ludwig

Sex

Gott schuf Sex zu seiner Verherrlichung und uns zur Freude. Aber der Mensch hat daraus einen der schlimmsten Götzen gemacht:
„Werdet auch nicht Götzendiener, so wie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: »Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um sich zu vergnügen«. Lasst uns auch nicht Unzucht treiben, so wie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an [einem] Tag 23000.“ (1. Kor 10,7-8)

Wie dieser Götze seine Anbeter zerstört

Pornographie ist Götzendienst! Und dieser Götze fordert viele Opfer: Es gibt keinen freien Sex oder „Free Porn“. Unzählige Frauen wurden und werden misshandelt und regelrecht versklavt, erlitten und erleiden entsetzliches Leid. Auch Abtreibungen gehören in dieser Szene zum Alltag. Menschen werden zu Produkten, zu einem Stück Fleisch zur Selbstbefriedigung degradiert. Unzucht wird vermarktet, um Menschen in ihrer Unzucht zu fördern. Wer Pornographie konsumiert, beteiligt sich am Götzendienst und damit auch an diesen Sünden. Er selbst wird zu einem Sklaven dieses Götzen. Flieht vor diesem Götzen!

Wie Gott durch Sexualität verherrlicht wird

Der gottgegebene Rahmen und damit die Grundlage für den Genuss der Sexualität ohne Reue, aber mit Freude ist der Ehebund. Und das Besondere des Ehebundes, worauf die Bibel (vor allem das Hohelied Salomos) besonders Wert legt, ist seine Exklusivität. Es geht um eine Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau. Es geht um Treue. Nur in dieser exklusiven Beziehung werden sie besonderes Glück und Erfüllung, auch sexuelle Erfüllung, ja Freude und Genuss erfahren.

Nur bei einer exklusiven Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau verlangen beide voll und ganz nacheinander und beide geben sich voll und ganz einander hin. Und so werden beide die süßen Früchte ihrer Liebe in vollen Zügen genießen. Und so sollen sie tiefer begreifen und bezeugen, wie herrlich es ist, in einer exklusiven Beziehung mit Gott zu leben. Sie geben nicht nur Zeugnis für innigliche und unzerbrechliche Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde, sie beten mit ihrer Sexualität Gott an und verherrlichen ihn.

Bibel/Nachfolge

Über den Autor

Ludwig Rühle, Jahrgang 1979, ist gelernter Tischler und studierter Theologe. Er dient seit 2009 als Pastor in der Bekennenden Evangelischen Gemeinde in Osnabrück. Darüber hinaus organisiert und leitet er übergemeindliche Kinder- und Jugendfreizeiten. Mit seiner Frau Katharina hat er drei Söhne und eine Tochter.
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